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kollaboration mit dem Baath Regime
Damaskus
18.06.2006
Drei
kurdische Parteien trafen sich mit der Vizepräsidentin des
syrischen Diktators Assad, um gegen die syrisch demokratische
Opposition einen Block der Kollaboration mit dem Baath-Regime zu
bilden.
Die
Vizepräsidentin Frau Dr. Najah Alattar stammt aus einer
abtrünnigen Familie einer Moslembruderschaft.
Frau Alattar
trat an der Stelle von Herrn Khaddam, der sich vom Baath-Regime
trennte und nach Paris absetzte.
Der Diktator
setzte Frau Attar an diesen Posten, um gegen die Kooperation
Khaddam- und Moslembruderschaft zu agieren.
Frau Attar
genügt es nicht, als Dienerin des Regimes gegen oppositionelle
Syrer zu arbeiten, um nur die Angelegenheit
Khaddam-Moslembruderschaft zu eliminieren, sondern streckt ihre
Hand zu „wackiligen“ kurdischen Parteien, die seit eh und je als
Kollaborateure des syrischen Geheimdienstes im Untergrund galten
und sich im Sinne des Baath-Regimes offen politisch betätigten.
Deren
Aufgabe bestand und besteht darin, die kurdische Nationalfrage
in den Hintergrund zu drängen und die Forderungen des kurdischen
Volkes auf Erfüllung der Menschenrechte und Staatsbürgerschaft
zu reduzieren.
Das bedeutet
für die Kurden hier in Syrien, keine Rechte als eine Nation
neben der arabischen fordern zu können und anerkannt zu werden.
Ein weiteres
Ziel des Baath-Regimes besteht darin, die kurdische Opposition
von der syrischen Gesamtopposition zu spalten.
Die
abtrünnigen Verräter aus der Opposition und dem Regime treu
gebliebenen Figuren sind:
1-
Abdulhamid Haj-Darwish, Kopf der Gruppe
kurdische
„fortschrittlich demokratische“ Partei
2- Nazir
Mustafa, Kopf der Gruppe
kurdisch „demokratische“ Partei in Syrien
3- Taher
Saffouk, Kopf der Gruppe
kurdische
„patriotisch-demokratische“ Partei in Syrien.
Immer wieder
wenn es Proteste oder Unruhen im Kurdengebiet gab, trafen sich
hochrangige syrische Offiziere in der Residenz von Herrn
Abdulhamid Haj-Darwish.
Dieser
spielt eine Schlüsselfigur in der langjährigen Kollaboration mit
dem Baath-Regime, wobei die anderen Vorsitzenden der kurdischen
Gruppen nicht weniger in die Kollaboration involviert sind.
Man fragt
sich, welche Vorsitzenden der kurdischen Parteien z. B. in der
Türkei, im Irak oder im Iran Freiheit für das kurdische Volk
forderten oder noch fordern und gleichzeitig ungestört ohne
Repressalien in Ankara, in Teheran oder früher in der Zeit
Saddam in Bagdad leben könnten oder können.
In Syrien
existieren 12 kurdische Parteien, deren Vorsitzende - außer der
Kurdistan Democratic Party-Syria - alle unter der
Schirmherrschaft des Baath-Regimes in Damaskus leben.
Welche
kurdische Partei war seit der Gründung des Staates Syrien in der
Lage, mit einer syrischen Partei eine Kooperation oder Koalition
zur Demokratisierung Syriens zu gründen oder die Initiative zu
ergreifen?
Es ist nur
eine „Kurdistan Democratic Party-Syria“, die mit der syrischen
Opposition Koalitionen und Kooperationen bildet.
Alle anderen
kurdischen Parteien agieren trotz der enormen politischen
Veränderungen in der ganzen Welt noch immer als Anhängsel des
diktatorischen Baath-Regimes.
Das ist eine
Schande für das kurdisch Volk nicht nur in Syrien, sondern
weltweit. Dieses Verhalten verdient nicht nur eine Rüge, sondern
Verachtung.
Da dies ein
verräterisches Verhalten und eine schwer wiegende
Menschenrechtsverletzung und Ehrenverletzung gegenüber dem
kurdischen Volk in Syrien darstellt, muss es auf das schärfste
verurteilt werden.
Das
kurdische Volk in Syrien wird aufgefordert, sich wachsam zu
verhalten und schnellstmöglich diese Elemente des Bösen zu
entlarven.
Die
kurdischen Parteien in der Türkei, im Irak und im Iran sind
aufgefordert, Ihre politischen Beziehungen und Verbindungen zu
diesen Gruppen sofort zu beenden, bis diese die erforderliche
Distanz zum Regime einhalten und deutlich erklären, nie wieder
mit der Baath-Diktatur zu kollaborieren.
Kurdistan
Democratic Party-Syia
Kurdistan-Info-Report
www.KDPS.org
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