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Die Kurdische Avantgarde-Partei in Syrien, KDPS
Kurdistan
Democratic Party – Syria, KDPS,
www.kdps.info
Demokratische
Partei Kurdistan – Syrien
Die KDPS ist eine Avantgarde-Partei der kurdischen
National-Befreiungsbewegung in Syrien.
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Der
Partei-Kongress der KDPS
Kurdistan Democratic
Party – Syria
Diskussionen und Beschlussfassungen
am 24. und 25.06.2006
Rapport der Aktivitäten der vergangenen 6 Jahre
von
14.06.2000 – 14.06. 2006
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Unter dem Einfluss der modernen KDPS – Ideologie formiert sich
eine politisch transparente kurdische Oppositionsbewegung
in Kurdistan-Syrien unter der Vorstellung:
„Kurdistan Demokratische Oppositionsfront“,
baut Brücken zu den neuen demokratischen Parteien des Landes,
mit dem Ziel der Bildung einer breiten
demokratisch multi-ethnischen Oppositionsbewegung in Syrien
für den erforderlichen politischen Richtungswechsel in Damaskus.
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Der
erste Partei-Kongress der erweiterten und modernen KDPS fand vom
24.-25. 06.2006 in Deutschland statt
Trotz starker Anfeindungen und Bekämpfung von Seiten des
diktatorischen Baath-Regimes und seiner Kollaborateure von
Provokateuren und abtrünnigen Verrätern nimmt das Potential der
politischen Basis der KDPS zu und es verbreitet sich die
Ideologie dieser Partei unter der Bevölkerung bei Kurden,
Arabern und anderen Volksgruppen.
Die
politischen Hauptziele dieser Partei formieren sich u. a. in
zwei sehr wichtigen Grundsätzen:
1ـBeendigung der Herrschaft des
Baath-Regimes und Etablierung eines demokratischen Systems in
Kooperation mit allen ethnischen Gruppen in Syrien.
2.
Die Forderung des kurdischen Volkes als gleichberechtigte Nation
neben dem arabischen Volk in einem föderalen Staat in Syrien ist
es ein wesentliches Ziel dieser politischen Bewegung. Es ist
auch die Forderung der absoluten Mehrheit der kurdischen
Bevölkerung in Syrien.
Historie in Kurzfor:
Die
Demokratische Partei Kurdistan – Syrien existiert schon seit
fast einem halben Jahrhundert. Sie wurde erstmalig am 14.
Juni1957 in Aleppo, Syrien gegründet.
In
den sechziger Jahren wurde, aufgrund massiver Verfolgung und
schwerer Folterung ihrer Mitglieder sowie ausgesprochenen
Drohungen mit Hinrichtung ihrer Führung durch das Baath-Regime,
in
Syrien zunächst auf den Begriff „Kurdistan“ verzichtet und an
dessen Stelle „Kurdisch“ zum Parteinamen hinzugefügt.
Im
Jahr 2000 wurde die Demokratische Partei Kurdistan – Syriens (
KDPS) – abgeleitet aus der englischen Benennung „Kurdistan
Democratic Party-Syria - unter der Leitung von Dr. Dr. med.
Taufik Hamdosch und dem bekannten kurdischen Schriftsteller und
Politiker Can Kurd sowie weiteren Funktionären der alten
demokratischen Garde mit einem neuen Programm zur Lösung der
Frage des kurdischen Volkes in Syrien sowie einen Regime-Wechsel
in Damaskus wieder aktiviert.
Die
KDPS unter der Federführung von Herrn Dr. Dr. Hamdosch arbeitet
seit der Gründung intensiv im In- und Ausland. Ihre Mitglieder
sind vor Ort in Kurdistan - Syrien im Untergrund politisch
tätig und im Ausland propagieren sie offen den Sturz des
Baath-Regimes in Damaskus, mit dem Ziel, die Etablierung eines
föderalen Status für das Kurdische Volk in Syrien zu erreichen.
Die
KDPS ist ein Gründungsmitglied der Koalition Demokratisches
Syrien, KDS (Syrian Democratic Coalition, SDC), die im November
2003 in Washington konstituiert wurde.
Die
KDPS ist gleichfalls aktives Gründungsmitglied der "Kurdistan
National Assembly –Syria", KNAS, die im Mai 2006 in Belgien
gegründet wurde.
Der
Vorsitzende der Kurdistan Democratic Party – Syria, KDPS Dr. Dr.
med. Taufik Hamdosch, ist Mitglied des Präsidialkomitees der
KNAS und vertritt dort die KDPS.
Der
erste Kongress der neuen KPDS fand am 24./25.06.2006 in NRW,
Deutschland statt unter dem Logo „Vorwärts und nicht Rückwärts“
mit dem Blick auf die Möglichkeiten der Gegenwart und Zukunft.
Grundsätze und Beschlüsse des ersten Kongresses der KDPS:
1-
Das politische System und die Form des Regierens im Lande wird
durch die Verfassung des Staates geregelt und an der Spitze
steht das Verfassungsgericht als höchstes Organ.
2-
Der politische Pluralismus wird durch Etablierung und
Förderungen von Demokratie, Meinungsfreiheit und Machtwechsel
durch Wahlen, das Recht auf Gründung von politischen Parteien,
Gewerkschaften wird mit Kraft des Gesetzes geregelt und
geschützt.
3-
Der Föderalismus ist als System die am besten geeignete
politische Form für die Zukunft in Syrien. Im Kern dieser
Forderung liegt das politische Bestreben des kurdischen Volkes
nach dem Prinzip des Selbstbestimmungsrechts unter der
Berücksichtigung, dass die Einheit des Syrischen Staates gewahrt
bleibt.
4-
Entfernung des Militärs von der Politik und Machtwechsel im
Staate durch ein parlamentarisches System, Legislative und
Exekutive.
5-
Auflösung der verschiedenen Geheimdienstapparate im Lande und
Integration dieses Personals bei der Polizei entsprechend ihrer
Fähigkeiten.
6-
In der Verfassung wird die Anerkennung der Existenz des
kurdischen Volkes als gleichberechtigte Nation neben der
arabischen Nation ratifiziert und verankert. Dieses umfasst in
der Tat nationale, kulturelle, politische Belange, u. a. das
Recht auf Selbstverwaltung in einem föderalen Status innerhalb
des Grenzen Syriens.
7-
Garantie und Schutz der Menschenrechte sowie die Zusicherung der
Rechte der nationalen und religiösen Minderheiten.
8-
Garantie der Rechte der Frauen in der Gesellschaft als
gleichberechtigte Partner innerhalb der Gesellschaft.
9.
Garantie der sozialen Gerechtigkeit, Gesundheitswesen,
Nahrungsmittel für alle Menschen insbesondere für Kinder und
ältere Menschen. Erreichen von Wohlergehen und Anstreben von
Wohlstand.
10-
Unterstützung des Weltfriedens, Ablehnung von Gewalt,
Terrorismus, diktatorischen Herrschaftsformen und
Diskriminierung in allen Formen. Aufruf zur Völkerverständigung
und zum Dialog zur Lösung der Konflikte zwischen den Völkern.
Die strittigen Konflikte gilt es, mit friedlichen Mitteln zu
lösen.
11.
Die KDPS ehrt ihre politischen Persönlichkeiten, die in der
Geschichte der Partei unter schweren Umständen einen erheblichen
politischen Beitrag geleistet haben.
Der
Kongress bekräftigt die Notwendigkeit der politischen Einheit
des kurdischen Volkes in Kurdistan – Syrien, um das Bestreben
nach Erfüllung der kurdischen Forderungen, die gerechten
nationalen Rechte dieses Volkes in die Tat umzusetzen.
Der
Kongress beschließt die uneingeschränkte politische
Unterstützung zu der neue gegründeten kurdischen
Dachorganisation „Kurdistan National Assembly – Syria“, KNAS,
die im Mai 2006 in Brüssel, Belgien konstituiert wurde.
Der
Kongress empfiehlt mit Nachdruck die Bildung von Koalitionen und
Bündnissen, um die syrisch demokratische Opposition gegen das
Baath-Regime zu stärken, mit dem Ziel, die Beendigung der
alleinigen Herrschaft der diktatorischen Baath-Partei und die
Etablierung eines demokratischen Systems in Syrien möglich zu
machen.
Der
Kongress befürwortet das Engagement der KDPS in Kurdistan –
Syrien und die umfassende Ausdehnung der politischen
Verantwortung in organisatorischer Form über das ganze Land
Syrien.
Aus
der Sicht des Kongresses stellt die politische Beziehung zu den
Parteien in anderen Teilen Kurdistans eine komplementäre
Funktion dar, die eine besondere Rolle in der Zusammenwirkung
innehat. Die Zusammenarbeit wird intensiviert.
Der
Kongress betont die Bedeutung der politisch strategischen
Beziehung zu den befreundeten Staaten, die an der Frage der
Gerechtigkeit für das kurdische Volk in Syrien glauben und
ernsthaft ihre diplomatische Unterstützung anbieten. Diese
kontinuierliche politische Unterstützung ist erforderlich für
den politischen Wechsel, um die Demokratisierung des Landes und
ein gleichberechtigtes Leben aller ethnischen Gruppen in Syrien
in die Tat umzusetzen.
Alle
tragfähigen Bemühungen und positive politische Errungenschaften
werden im Dienste dieser zukunftsweisenden Ziele eingesetzt.
Kurdistan Democratic Party – Syria, KDPS
- der Vorstand -
www.kdps.info
Spezialbericht: Kurdistan-Info-Report
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